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Master- und Bachelorarbeiten

Themen


An der Abteilung für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie werden Abschlussarbeiten aus den folgenden Themenbereichen vergeben:

  • Ordnungspolitik
  • Konstitutionelle Ökonomik
  • Macht- und Konfliktökonomik
  • Ökonomik sozialer Gerechtigkeit
  • Politische Ökonomik von Reformen

 

Eigene Themenvorschläge sind willkommen. Sie müssen Bezug zu den o.g. Themenbereichen aufweisen.

 

Bewerbung an der Abteilung für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie



Für sämtliche Abschlussarbeiten (BSc. VWL, MSc. VWL, M.Sc. Economics, Diplom) gilt dasselbe Bewerbungsverfahren. Bitte informieren Sie sich vorab über die Anforderungen der Prüfungsordnung an die jeweiligen Abschlussarbeiten. Sie können sich zum

  • 01.03.
  • 01.06.
  • 01.09.
  • 01.12.


des jeweiligen Jahres (Bewerbungsschluss) bewerben. Reichen Sie hierzu das von Ihnen ausgefüllte Bewerbungsformular des Lehrstuhls zusammen mit den geforderten Anhängen (s. Formular) im Sekretariat (Raum 2431) ein. Die Rückmeldung zu Ihrer Bewerbung erfolgt zeitnah nach der jeweiligen Deadline.

Aufgrund beschränkter Betreuungskapazitäten können wir nicht gewährleisten, dass alle Anfragen berücksichtigt werden können. Sofern Sie keinen Betreuungsplatz erhalten, möchten wir Sie auf das zentrale Vergabeverfahren des Prüfungsamtes hinweisen.

Die Themenvergabe kann sich aufgrund der geringen Betreuungskapazitäten nicht immer den eigens eingebrachten Wünschen der Studenten entsprechen. Sollte ein eigenständig eingebrachtes Thema bearbeitet werden wollen, muss hierzu eine vollständige Gliederung inkl. einer hinreichenden Literaturliste vorliegen.

Voraussetzungen

 
Die erfolgreiche Teilnahme an themenrelevanten Veranstaltungen des Lehrstuhls wird vorausgesetzt. Bachelorstudenten wird insbesondere die erfolgreiche Teilnahme am Ordnungspolitischen Seminar nahegelegt. Studenten der Master- bzw. Diplomstudiengänge wird die Teilnahme an Seminaren des Lehrstuhls empfohlen.
 

NEU! Jede(r) StudentIn verpflichtet sich im Rahmen der Abschlussarbeit mindestens 1 Mal am Ordnungspolitischen Kolloquium des Lehrstuhls teilzunehmen und die Abschlussarbeit dort vorzustellen. Diese Präsentation ist verpflichtend, aber NICHT Gegenstand der Benotung. Alles Weitere bitte mit dem entsprechenden Betreuer besprechen.
 

Auswahl von früher bearbeiteten Themen

 

Ordnungspolitik und politische Ökonomie:

  • Libertärer Paternalismus und Nudging als Grundlage für den Ordoliberalismus (Matthias Gehre)

Spätestens seit ihrem 2008 erschienenen Buch „The Nudge“ haben Sunstein und Thaler die Debatte um den sogenannten libertären Paternalismus zunehmend angefacht: Kann und soll der Staat durch bewusste (Um-)Gestaltung von vielfältigen, oftmals alltäglichen Entscheidungskontexten gesellschaftspolitische Ziele verfolgen? An dieser grundlegenden Fragestellung orientiert, wird in der vorliegenden Arbeit thematisiert, inwiefern der libertäre Paternalismus als Grundlage des Ordoliberalismus dienen kann. Dies bedeutet zum einen die Parallelitäten und den Übereinstimmungsgrad des jeweils zugrundeliegenden Liberalismuskonzepts abzuklären, zum anderen den libertären Paternalismus als möglichen Bestandteil einer modernen Ordnungsökonomik zu überprüfen.

  • Implementation von EU-Richtlinien im Umweltrecht – Eine empirische Analyse (Hanna Willwacher)

Richtlinien spielen als Rechtsinstrument der EU insbesondere in der Umweltpolitik eine gewichtige Rolle. Mangels genauer Vorgaben zur Umsetzung können Richtlinien jedoch zu Verzögerungen und Mängeln führen. Die vorliegende Arbeit untersucht den empirischen Gehalt konkurrierender Theorien zur Erklärung der verzögerten Umsetzung von EU-Umweltrichtlinien. Dabei werden Erklärungsmuster innerhalb der Compliance-Literatur gegenübergestellt und mithilfe des Cox Proportional Hazard-Schätzmodells validiert.

 

Constitutional Economics:

  • Konstitutionelle Ökonomik und politische Ökonomie der Staatsschuldenbegrenzung in der EU (Olivier Richard)

Die Arbeit von Herrn Richard beschäftigt sich mit der konstitutionenökonomischen Perspektive auf die Verschuldungsproblematik der EU. Hierzu werden die verfassungsökonomische Theorie der Staatsverschuldung sowie finanzpolitische Instrumente der Schuldenbegrenzung analysiert. Historische Fälle keynesianisch geprägter Fiskalpolitik und das systematische Versagen des Stabilitäts- und Wachstumspakts bzw. der Schuldenregelungen des Maastrichter Vertrags münden in der Diskussion effektiver Regeln zur Schuldenbegrenzung.

  • The Tolerance Premium as a Constitutional Element of the Protective and Welfare State (Reto Wyss)

Mr Wyss investigates in his thesis how far the concept of a “tolerance premium” (Duldungsprämie), as introduced by Homann and Pies, can be used from a constitutional economic view to justify the protective and above all the modern welfare state. (CEN Working Papers)

 

Konflikt- und Machtökonomik

  • Konfliktbasierte Einkommensverteilung und Verfassungsentstehung durch Bürgerkriege (Thomas Hentschel)

Gerade vor dem Hintergrund der Freiheitsbemühungen nordafrikanischer Länder kommt der ökonomischen Logik von Bürgerkrieg und darauf aufbauender Verfassungsentstehung eine besondere Rolle in der konstitutionellen Ökonomik zu. Aufgabe ist hierbei die Analyse der Umsetzbarkeit konfliktökonomischer Ansätze in eine solche Themenstellung.

  • The tax dispute between Germany and Switzerland: A Conflict Economics Perspective (Alexander Kottmann)

Currently, the long-lasting Swiss-German tax dispute may possibly maneuver towards an agreement of cooperation through DTA (‘Datenträgeraustauschverfahren’). Why, after many years of stable “tax-anarchy”, did Switzerland offer a contract? In this thesis, the potential role of CD’s with information on tax evaders, being offered to German tax authorities, is assessed as an extension of Hirshleifer’s (1995) model of anarchic conflict behavior as a framework for  present dynamics.

 

Soziale Gerechtigkeit

  • Theorien der Chancengleichheit und bildungspolitische Implikationen (Robert Kappius)

Die Diplomarbeit von Robert Kappius beschäftigt sich mit der Frage, welche Implikationen  ökonomische Theorien der Chancengleichheit für die Bildungspolitik liefern und wie sie helfen können die Diskussion darüber zu strukturieren. Dabei werden in einem ersten Schritt unterschiedliche Theorien der Chancengleichheit vorgestellt und voneinander abgegrenzt, um herauszuarbeiten, in welchen Bereichen staatliches Eingreifen zur Erzeugung von Chancengleichheit notwendig ist. In einem zweiten Schritt werden dann anhand der Chancengleichheitsansätze von Sen und Roemer bildungspolitische Implikationen abgeleitet.

  • Constitutional Differences between Harsanyi’s Utilitarianism and Binmore’s Contractual Bargaining (Dongzhuo Gao)

Mr Gao’s thesis investigates the similarities and differences between Harsanyi’s derivation of utilitarianism vis-à-vis Binmore’s justification of a Rawlsian distributional norm.

 

Politische Ökonomie von Reformen

  • Bedeutung von Krisen für die Durchsetzbarkeit wirtschaftspolitischer Reformen (Mirjam Störk)

Krisen werden in der politischen Ökonomie als wichtiger Faktor zur Durchsetzung wirtschaftspolitischer Reformen diskutiert. Die Arbeit widmet sich verschiedenen Wirkungskanälen und stellt in einem eigenen Ansatz die Bedeutung von Krisen für Rent seeking- Aktivitäten dar.

 

Social Contract Laboratory, experimentelle Ordnungsökonomik

  • Ordnungspolitische Implikationen experimenteller Untersuchungen zur prozeduralen Fairness von Verteilungsnormen (Alexander Hofmann)

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit Laborexperimente zu Verteilungsfragen einen wertvollen Input für die moderne Ordnungsökonomik liefern können. Diese Frage wird einerseits theoretisch behandelt, andererseits mit einem selbst entwickelten und durchgeführten Experiment samt ordnungspolitischer Schlussfolgerungen durchdrungen.

  • Choosing tax systems: An experimental approach to a positive social contract theory (Joelle Gautier)

The thesis comprises seven parts. After the introduction, the student presents the concept of tax schemes in the context of constitutional rule choices. Section 2 introduces several distributional norms eligible for constitutional choice, namely the Rawlsian difference principle and utilitarianism. Section 3 gives an overview of empirical studies conducted in the context of experiments on distributional issues. In section 4, the student presents the design of the experiment conducted by her, presenting the results of which in section 5. The last part concludes.

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